Kunst-Reisen


Kunst da erfahren, wo sie entstanden ist. Ich biete nicht viele, aber dafür sorgfältig zusammengestellte Kunstreisen an: das der Reise zugrundeliegende kunsthistorische Thema wird facettenreich und mit viel Hintergrundinformationen dargeboten.

Kunst- und kulturhistorische Reise nach Rom 2018

12.-20. Oktober 2018  - Eine neue Reise nach Rom wird geplant.
Reiseleitung Tiziana Carraro

Der Schwerpunkt der Reise liegt auf dem Übergang von der späten Renaissance zum Manierismus und dann in den packenden Zeugnissen des Barocks in allen Formen der Bildenden Künste. Unerlässlich zum Verständnis der neuen künstlerischen Ausdrucksweisen sind Hintergründe religiöser, aber auch machtpolitischer Art, wie auch das Verständnis für die grossen Umwälzungen jener Zeit. Diese Aspekte kommen beim Besuch von Plätzen, Kirchen, Palästen und Museen ebenso zur Sprache wie – selbstverständlich – kunsthistorische Betrachtungen.

Es begegnet einem ein Reigen hochbekannter Künstlerpersönlichkeiten, die dem Rom des Manierismus‘ und dann des Barocks ihr Gepräge gegeben haben:  das Spätwerk Michelangelos als Bildhauer, Maler und Architekt,  Giulio Romano, Carlo Maderno, Domenico Fontana, Gianlorenzo Bernini, Francesco Borromini, Artemisia Gentileschi – nur um einige Beispiele zu nennen.

Sind Sie allenfalls an einer späteren Neuauflage der Reise interessiert, oder möchten Sie auf eine Warteliste gesetzt werden?
Bitte melden Sie sich telefonisch oder auch per Mail.

Kunst- und kulturhistorische Reise nach Florenz 2017

18.-23. April 2017
Reiseleitung: Tiziana Carraro

Sängerkanzel von Luca della Robbia, Museo dell'Opera del Duomo, Firenze

Florenz vom Piazzale Michelangelo aus gesehen 31.12.2011
Die Renaissance in Florenz gilt weltweit als einzigartiger Kunst- und Kulturschatz und ist mit Künstlernamen wie Sandro Botticelli, Domenico Ghirlandaio, Donatello, Lorenzo Ghiberti, Masaccio, die auch in Florenz arbeitenden Michelangelo und Leonardo da Vinci, und vielen mehr verbunden. Es ist die Neuformung der abendländisch-christlichen Welt zu beobachten, die sich dank der in ihrer Zeit geleisteten Wiederentdeckung der Antike neue Ideale schafft, die jahrhundertelang und bis heute Gültigkeit haben. (Abb. oben: Detail aus der Sängerkanzel von Luca della Robbia, Museo dell’Opera del Duomo, Firenze)

Florenz mit Culturart Tiziana Carraro zu besuchen bedeutet, die Stadt von den antiken römischen Wurzeln her zu verstehen, und dann mitzuverfolgen, wie die städtische Gemeinschaft aus Händlern, Kunsthandwerkern, Geldwechslern, Zunftmeistern, Bankierfamilien, aber auch Dichter und Philosophen zu einem neuen, stolzen Selbstverständnis gelangte, und dann, wie sich der Stadtstaat zwischen Kaisertum und Papsttum zu behaupten begann. Die hofhaltenden Familien pflegten ihren Kunstsinn und schenkten sich, aber auch der Stadt schon im Mittelalter und dann mit noch wachsendem Selbstbewusstsein in der Renaissance prächtige Kunstwerke: Skulpturen, Bildtafeln, Festarrangements, Klöster, Kirchen, Plätze, und natürlich der Repräsentanz dienende Palazzi. Dem Allgemeinwohl, aber auch dem Seelenheil der Stifter Rechnung tragende Einrichtungen wurden eingeweiht. Dies alles bestätigte Florenz darin, sich als denjenigen Ort zu feiern, der die Antike wieder zum Aufblühen brachte.

Die Reise setzt sich zum Ziel, die wichtigsten Kirchen, Plätze, Paläste und Museen zu besuchen, und dabei die Entwicklung der Renaissance und die Verbindung zu den mäzenatischen Familien der Medici, Strozzi, Rucellai u.a. aufzuzeigen.

Die Unterkunft in einem in alten Gemäuern erstellten Albergo, in dem noch die Kunstsammlung einer früheren Besitzerfamilie aufbewahrt wird, wird die kunstsinnigen Reiseteilnehmenden freuen.

Teilnehmerzahl:  max. 14

Kunst- und kulturhistorische Reise nach Florenz 2016

17.- 22. Oktober 2016  
Reiseleitung: Tiziana Carraro
Blick auf Baptisterium San Giovanni und Kathedrale Santa Maria del Fiore, Florenz

Blick auf Baptisterium San Giovanni und Kathedrale Santa Maria del Fiore, Florenz

CULTURART TIZIANA CARRARO bietet Ihnen eine Reise nach Florenz an: vom 17. bis 22. Oktober 2016 unterwegs sein in der Wiege der Renaissance, wo Palazzi, Kirchen und Plätze zusammen mit den Schätzen in den Museen ein unvergleichliches kulturelles Erlebnis bereithalten.

Architektur- und kunsthistorische Reise nach Oberitalien 2015

5.-10. Oktober 2015  
Reiseleitung: Tiziana Carraro und Joachim Mantel
Architektur- und Kunsthistorische Reise Oberitalien 2015 Culturart Tiziana Carraro

Architektur- und Kunsthistorische Reise Oberitalien 2015 Culturart Tiziana Carraro

DIE VILLENKULTUR IN OBERITALIEN besitzt eine unverwechselbare Ausstrahlung, die auf die Grundlagen ihrer Entstehung zurückgeht: meist waren es venezianische Adels- und Handelsfamilien, die grosse Architekten und namhafte Künstler mit den Aufträgen betrauten, ihren Landsitzen herrschaftlichen Anstrich zu geben.

DIE REISE SETZT SICH ZUM ZIEL, oberitalienische Villen einmal in ihrem Entstehungskontext als repräsentative, aber auch als landwirtschaftliche Bauten zu orten, dann aber auch das Spannungsfeld der jüngeren (Um-)nutzung von Architektur beispielsweise als musealen Ort zu betreten. Somit beschäftigen uns nicht nur Renaissance-Bildhauer, Maler oder Architekten wie Andrea Palladio, sondern auch zeitgenössische wie Carlo Scarpa, Aurelio Galfetti und Tadao Ando.

Alle Informationen hier. Lassen Sie sich das Booklet gern auch per Post zusenden.

Arte, Danza e Cucina Rinascimentale, Cortona Toscana, 2014

5. bis 10. Oktober 2014 
Reiseleitung: Tiziana Carraro (Culturart), Bernhard Gertsch (Winti Early Dance), Sophie Mauch (praesent)

Die Bildkunst im Trecento und Quattrocento

Die in Italien entstehende humanistische Kultur, die die Wissenschaften vorantrieb, und die merkantile Gesellschaft, dank welcher der Handel florierte, prägten die Bildenden Künste stark. Das erwachende Selbstbewusstsein der Bürger brachte eine neue Bilderwelt mit sich, weshalb sich die italienische sakrale Gemäldetradition z.B. mit mystischen Andachtsbildern für den privaten Bereich von der ikonenhaften Darstellung löste, so wie sich auch die profane Kunst auf neue Aufträge spezialisierte. Viele Bildbeispiele aus der Umgebung bilden die Grundlage der kunsthistorischen Betrachtungen: Assisi, Perugia, Cortona und Siena, wo Giotto, Simone Martini, Piero della Francesca und viele mehr wirkten.

Die Bildkunst im Cinquecento

Mit Bildbeispielen aus der italienischen Kunst der grossen Kunstzentren wird die Kommunikation zwischen Philosophen und Gelehrten (z.B. Raffaels Schule von Athen) thematisiert; darüber hinaus in der Sacra Conversazione unter Heiligen und in den höfischen Gruppenbildnissen.

Mehr Infos zu dieser Kunst-Reise in die Toscana.